19. August 2013 Pressemitteilung

JuLis Frankfurt fordern weiteren Flughafenausbau und ein neues Terminal 4

„SPD und Grüne in Frankfurt liefern sich derzeit ein scheinheiliges Schauspiel zum geplanten Bau des Terminal 3 am Frankfurter Flughafen. Beide Parteien müssen endlich aufhören, sich den Schwarzen Peter zuzuschieben und sich stattdessen klar und deutlich zum Flughafen bekennen. Der Flughafen ist und bleibt mit derzeit rund 74.000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen der größte Wachstums- und Jobmotor in Frankfurt, dem Rhein-Main-Gebiet und in Hessen und ist somit unerlässlich für das Wohlergehen der Stadt. Deshalb bekennen sich die Jungen Liberalen (JuLis) Frankfurt klar zur neuen Landebahn Nordwest, zum Flugsteig A-Plus und zum geplanten Terminal 3“, erklärt der Vorsitzende der Jungen Liberalen Frankfurt, Daniel Sachs.

Die SPD Frankfurt hatte den grünen Planungsdezernenten Olaf Cunitz aufgefordert, den Bau des Terminal 3 zu verhindern, worauf die Grünen das gleiche von Oberbürgermeister Peter Feldmann forderten, der im Aufsichtsrat der Fraport AG für die Stadt Frankfurt sitzt.

„Wenn Feldmann oder Cunitz auch nur einen Funken Verantwortungsbewusstsein für diese Stadt besitzen, dürfen sie den Bau des neuen Terminal 3 nicht verhindern. Langfristig fordern die JuLis Frankfurt einen weiteren Ausbau des Flughafens, inklusive einer möglichen neuen Start- und Landebahn sowie einem neuen Terminal 4, da die Kapazitätsgrenzen der aktuellen Ausbaustufe bereits absehbar sind.

 

Mit einem weiteren Ausbau muss selbstverständlich auch weiter in Schallschutzmaßnahmen investiert werden. Technische Erneuerungen und veränderte Flugrouten haben ein großes Potential, um in Zukunft den Fluglärm weiter zu mindern. Ebenso bekennen wir uns eindeutig zum geltenden Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr. Wer in eine Metropole wie Frankfurt zieht, dem muss klar sein, dass hier ein anderer Lärmpegel herrscht als im ländlichen Raum“, so Sachs abschließend.