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Nach dem versuchten Attentat im Flugverkehr ist das Thema Körperscanning wieder hochaktuell. Sogar gestandene Liberale spielen mit dem Gedanken, diesem Eingriff den politischen Weg zu ebnen. Selbst der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, Wolfgang Greilich, hält den Eingriff für tolerierbar.
„Für uns Junge Liberale ist das Körperscanning inakzeptabel. Hier wird es möglich gemacht, genaue körperliche Details von Passagieren einzusehen. Wir erkennen hier keinen Sicherheitsgewinn, sondern sehen den nächsten Schritt zum gläsernen Bürger. Daher darf diese fragwürdige Methode für Liberale nicht zur Debatte stehen“, so der Landesvorsitzende Hendrik Silken.
„Ob man dies nun Nacktscanning oder Körperscanning nennt, ist Wortklauberei. Es zählt, was unter dem Strich rauskommt. Und da steht ein völlig unverhältnismäßiger Eingriff in die Privatsphäre und Würde des Bürgers. Die schleichende Auflösung der Grundrechte ist für uns Junge Liberale in Hessen und im Bund nicht zu tolerieren. Wir JuLis freuen uns daher besonders über die sehr klare Aussage von einem unserer jungen Abgeordneten aus Hessen, Björn Sänger, MdB, welcher Nacktscannern eine klare Absage erteilt hat“, stellt Silken abschließend klar.

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