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Pressemitteilung vom 15.11.2009
JuLis: Familien in Deutschland stärken
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Der Landeskongress der Jungen Liberalen Hessen (JuLis) hat am Wochenende in der Debatte zum Leitantrag „Freiheit für Familien – Liberale Familienpolitik im 21. Jahrhundert“ über ein liberales Familienbild diskutiert. Die JuLis fordern, dass die Politik den gesellschaftlichen Entwicklungen Sorge trägt. Im Kern des Familienbegriffs steht die Übernahme von Verantwortung von Menschen für ihre Mitmenschen.
„Besonders müssen wir Investitionen in die frühkindliche Bildung tätigen, denn hier wird das Fundament für eine gute Ausbildung gelegt. Um Chancengerechtigkeit bei der Einschulung zu gewährleisten, soll eine Kindergartenpflicht eingeführt werden. Dieser Pflicht soll ein Test zu Grunde gelegt werden, um in die Erziehungsfreiheit der Eltern nicht unverhältnismäßig stark einzuschränken“, so der Landesvorsitzende Hendrik Silken. Wir JuLis sehen gerade die Arbeitgeber in der Pflicht, eine familienfreundliche Arbeitsumgebung zu schaffen und so eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verwirklichen“, so Silken.
Neben dem Leitantrag gab es noch zahlreiche Anträge aus den Kreisverbän-den. So sehen die Jungen Liberalen die Schulsozialarbeit als wesentlichen Teil der Bildungspolitik. Sie ist für viele Schüler und Schülerinnen der einzige Ansprechpartner, um in Krisensituationen Lösungen zu finden. Hierfür können die Kosten nicht alleine von den Kommunen übernommen werden.
Weitere Beschlüsse der Jungen Liberalen sind unter anderem ein Aktionsprogramm, das Präventionsmaßnahmen gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit vorsieht. Dies soll langfristige negative Folgen auf den Arbeitsmarkt verhindern. Ebenso fordern die JuLis, dass das angestrebte Stipendiensystem der bürgerlichen Koalition noch im Wintersemester 2010/2011 umgesetzt wird.

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