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Zu der derzeitigen Diskussion um den Google-Dienst StreetView, bei dem komplette Straenzge und Stadtbilder fotografiert und im Internet zu Verfgung gestellt werden, uern sich die Jungen Liberalen Hessen (JuLis) skeptisch. Der Landesvorsitzende Lasse Becker erklrt dazu: Wir sehen in diesem Projekt manche Chance, knnen aber sehr gut die Bedenken der Kritiker nachvollziehen. So kann das Projekt zum Beispiel im Tourismus eine groe Bereicherung bieten. Die Mglichkeit ganze Stdte digital zu erfassen kann auch im wissenschaftlichen Bereich von Interesse und Nutzen sein. Gleichzeitig teilen wir die Kritik daran, dass durch die Fotografien Persnlichkeitsrechte verletzt werden knnen. Auerdem sehen wir hier Mglichkeiten zur ungewollten berwachung in der Sekunde der Aufnahme. Die JuLis lehnen daher das ungefragte und systematische Fotografieren des ffentlichen Raumes ganzer Ortschaften ab. Becker dazu: Wir wollen, dass diese systematische Erfassung verhindert werden kann, wenn die Anwohner sich mit Mehrheit dagegen entscheiden. Wir wollen hier die letzte Entscheidung in die Hand derjenigen legen, die es betrifft, nmlich die der Anwohner. Sollte es wie in Broughton (Grobritannien) dazu kommen, dass ganze Ortschaften berwiegend ablehnen, in den Dienst aufgenommen zu werden, muss dies mglich sein und von Google respektiert werden. Die FDP-Nachwuchsorganisation hofft darauf, dass dies einvernehmlich geregelt werden kann. Im Zweifelsfall ist aber die Gesetzeslage zu ndern. In jedem Fall aber bedarf es einer verpflichtenden Erklrung von Google, entsprechende Initiativen zu respektieren, so Becker abschließend.

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