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Auf ihrem 52. Landeskongress in Heppenheim haben die Jungen Liberalen Hessen (JuLis) am Samstag mit großer Mehrheit einen umfangreichen Be-schluss zum Thema Sozialpolitik getroffen. Unter dem Titel „Solidarität liberal denken“, diskutierten die knapp 150 Teilnehmer liberale Antworten auf die dringenden Fragen der Sozialpolitik. Der Landesvorsitzende Lasse Becker erklärt dazu: „Die Grundgedanken des Liberalismus sind Freiheit und Verantwortung. Ganz besonders die liberale Sozialpolitik ist eine Synthese dieser beiden Begriffe. Ein Mensch kann sich nur wirklich frei entfalten, wenn er eigenverantwortlich für sich selbst eintreten kann.“ Als Gast hatte die FDP-Nachwuchsorganisation zuvor den Hessischen Minister für Familie, Arbeit und Gesundheit, Jürgen Banzer MdL, begrüßen können. Nach einer durchaus kontroversen Diskussion zu seiner Rede antwortete Becker dazu: „Chancengerechtigkeit ist für uns ein wichtiger Aspekt. Gerade die Bildungspolitik ist wichtig und hier haben wir einen gemeinsamen Schwerpunkt in der Koalition. Gleichzeitig gibt es aber durchaus Meinungsunterschiede mit der Union beim gesellschaftlichen Bild unseres Landes.“ Aus jungliberaler Sicht wird Sozialpolitik oft zu Unrecht mit linken Positionen in Verbindung gebracht. „Begriffe wie Solidarität und soziale Gerechtigkeit wurden in unserer Gesellschaft fälschlicherweise zu lange von linken Politikern geprägt. Im Sinne dieser Begriffe übernehmen Liberale Verantwortung - für ihr eigenes Handeln, aber gerade auch für andere Menschen. Unser Sozialstaat basiert insbesondere auf dem Prinzip der Solidarität. Diejenigen, die mehr haben, müssen davon auch einen größeren Beitrag leisten. Und diejenigen, die nichts haben, sollen davon etwas bekommen. Dieser Grundsatz ist sozial gerecht. Auch die FDP muss hier einen starken Schwerpunkt für die Zukunft leisten“, so Becker dazu.

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