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Auf heftige Kritik stößt bei den Jungen Liberalen Hessen (JuLis) das Verhalten einiger Abgeordnete des Hessischen Landtages, in den Debatten vor der Sommerpause. Lasse Becker dazu: „Es ist für ein Parlament beschämend, wie sich hier unsere gewählten Volksvertreter aufführen. In keinem anderen Parlament geht es so ungesittet zu wie im Hessischen Landtag. Die wechselseitigen Beschimpfungen und Verunglimpfungen führen nicht dazu, dass das Land Hessen voran gebracht wird, sondern dienen einzig und allein der Befriedigung persönlicher Eitelkeiten auf allen Seiten. Wir JuLis fordern daher die betroffenen Abgeordneten auf, sich zukünftig in ihren Äußerungen zurückzuhalten und zur Sachpolitik zurückzukehren. Die Bürgerinnen und Bürger können dies von Volksvertretern erwarten.“ Aus Sicht der JuLis sollten sich die Abgeordneten des Hessischen Landtages generell fragen, ob die regelmäßigen Anfeindungen im Plenum einer solchen Härte bedürfen. Becker dazu: „Es muss jedem Abgeordneten – gerade auch denen der FDP – bewusst sein, dass er mit seiner Arbeit im Landtag auch eine Vorbild Funktion übernimmt. Das zu beobachtende Kasperletheater dient in keinster Weise dazu die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung abzubauen, sondern führt dazu, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger von der Politik
abwenden.“ Gleichzeitig kritisieren die JuLis jedoch auch die Grünen für ihren Antrag zum Umgang im Landtag: „Kurz nachdem der Landtag mit den Stimmen aller Parteien auch grüne Inhalte beim Sozialbericht beschlossen hat, von Arroganz der Macht zu sprechen, ist abstrus. Natürlich wird eine Regierungskoalition ihre Agenda im Blick haben, aber das Beispiel zeigt, dass die Oppositionsanregungen ernst genommen werden“, so Becker abschließend.

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