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Zu den Frankfurter Beschlüssen des FDP-Landespräsidium, Neuwahlen in Hessen anzustreben äußern sich die Jungen Liberalen Hessen kritisch. Landesvorsitzender Lasse Becker erklärt dazu im Anschluss an die Klausurtagung des Landesvorstands der Jungen Liberalen Hessen an diesem Wochenende in Frielendorf: „Zum jetzigen Zeitpunkt Neuwahlen als beste Alternative zu sehen ist aus Sicht der JuLis falsch. Das Ergebnis der Landtagswahl war und sicherlich nicht einfach für die politischen Parteien, stellt aber eben eine Herausforderung dar. Wahlergebnisse sind vom Umtausch ausgeschlossen, deshalb sehen wir JuLis in Neuwahlen die schlechtere Alternative.“
Die JuLis hoffen weiterhin auf eine Lösung, die ohne einen erneuten Gang an die Urnen möglich ist. Becker weiter: „Der Wähler hat im Januar eine Entscheidung getroffen, die es zu respektieren und akzeptieren gilt. Aus unserer Sicht wäre eine Koalition aus CDU, FDP und Grünen eine zukunftsweisende Option, die eine Neuwahlen verhindern könnte. Auch wenn diese Konstellation für die Basis der Grünen momentan noch schwer vorstellbar ist, sollte man diese stabile Lösung anstreben. Zum Beispiel beim Thema „Bürgerrechte“ haben Grüne und FDP sehr große Übereinstimmungen.“
Deshalb begrüßt der JuLi-Landesvorstand ausdrücklich das Angebot von Jörg-Uwe Hahn nach dem Scheitern eines rot-rot-grünen Experiments, sofort Kontakt zu Grünen und CDU aufzunehmen. Eine einseitige Forderung von Neuwahlen erscheint dem JuLi-Landesvorstand auch vor diesem Hintergrund nicht zielführend.
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